Der Massage-Knigge: Wie verhalte ich mich richtig?

Immer wieder werde ich von Kunden oder aus dem Bekanntenkreis gefragt, was man bei einem Besuch zur Massage beachten sollte. Muss etwas mitgebracht oder vorbereitet werden? Der eine oder andere ist verunsichert. Damit der Besuch auch die verdiente Auszeit bringt, haben wir einen kleinen Massage-Knigge zusammengestellt.

  1. Terminabsprache

Egal ob woanders oder bei uns, spreche im Idealfall den Termin rechtzeitig ab. Das hat den Vorteil, dass alle Deine Wünsche hinsichtlich Geschlecht des Masseurs wie auch die Wunschbehandlung berücksichtig werden können. Nicht jede Massageanwendung ist jederzeit buchbar. Die Massagetherapeuten haben unterschiedliche Aus- und Fortbildungen erfahren.

  1. Pünktlichkeit

Pünktlichkeit ist das A und O. Sei am besten immer einige Minuten vor Deinem Termin da. Statt abgehetzt, kommst Du in Ruhe an und stimmst Dich schon auf eine entspannte Auszeit ein. Du hast Zeit, den Anamnese-Fragebogen auszufüllen, etwas zu trinken und bei Bedarf noch mal die Örtlichkeiten aufzusuchen. Bei einer Verspätung, bietet der Masseur Dir trotzdem eine entspannte Massage, doch muss aus Rücksicht auf Folgetermine, die Verspätungszeit abgezogen werden. Das wäre doch zu schade, denn Du hast doch genau die Zeit für Deine Gesundheit gebucht. Bei einer Verspätung ist es immer gut anzurufen. So wissen wir Bescheid und können uns ggf. darauf einstellen.

  1. Termin canceln

Wer einen Termin absagen muss, sollte das frühzeitig tun. Für Termine, die nicht mindestens 24 Stunden vorher abgesagt werden, fällt in der Regel eine Stornogebühr von mindestens 50 % des Preises an. Bei nicht abgesagten Terminen werden oftmals sogar 100 % erhoben. Das kann von Fall zu Fall variieren und individuell behandelt werden. Der Hintergrund ist der, dass es bei kurzfristigen Absagen schwieriger ist, Termine anderweitig zu vergeben.

  1. Hygiene

Ein gepflegtes Äußeres sollte selbstverständlich sein, denn schließlich begibt man sich in die Hände des Therapeuten. Besonders bei einer Fußmassage sollten die Füße sauber und gesund sein, sprich gepflegte Zehennägel, frei von Pilzen und Warzen. Ansonsten ist es ratsam, die betroffenen Stellen mit einem Pflaster abzukleben und den Massagetherapeuten darauf hinzuweisen.

  1. Gesundheit

Wer erkältet ist, bei wem eine Entzündung (z. B. Fieber) oder eine Hauterkrankung vorliegt oder vor wer kurzem von einem Infekt geplagt war, sollte auf Massagen verzichten. Die Massage an sich oder das Öl können kontraindiziert wirken und die Erkrankung verschlechtern. Die Massage wäre eine zusätzliche Belastung für den bereits geschwächten Körper. Ebenso kann die Massage bei Prellungen und Knochenbrüchen kontraproduktiv sein, da in dem Moment Druck auf das Gewebe und die Muskulatur ausgeübt wird.

Wer Schwanger ist, sollte in den ersten drei Monaten auf eine Massage verzichten. Weitere Hinweise und Tipps zur Schwangerenmassage, findest Du hier.

  1. Wünsche

Es ist absolut legitim und auch explizit bei MYSSAGE gewünscht, dass Du Deine Wünsche für die Massage äußerst. Sollen bestimmte Körperpartien wie zum Beispiel Nacken, Kopf oder Füße berücksichtig werden? Hast Du einen Musikwunsch? Gibt es ein spezielles Öl, das Du bevorzugst? Du hast Vorstellungen wie das Licht und die Raumtemperatur sein sollen? Das alles darfst Du gerne äußern, denn schließlich bezahlst Du für Deine Auszeit und wir wollen Dir die bestmöglichste Entspannung bieten.

  1. Bitte nüchtern

Verzichte auf ein üppiges Essen vor der Massage. Besonders in Bauchlage könnte sich das sehr unangenehm äußern. Es spricht nichts dagegen, wenn man vorher ein Glas Wein oder Bier getrunken hat, alkoholisiert sollte jedoch keiner sein. Das mag für Dich selbstverständlich klingen, jedoch haben wir das in unserer beruflichen Vergangenheit schon erlebt.

  1. Flirten

Ist nicht erlaubt, egal wie attraktiv und sympathisch der Massagetherapeut sein mag. Der Umgang miteinander ist stets professionell, respektvoll und freundlich.

  1. Handy

Die Massage bietet Dir eine Auszeit vom Alltag. Um wirklich abschalten und entspannen zu können, sollte das Handy daher auf lautlos sein. Auch wenn es sonst selten klingelt, passiert es meistens dann in den unpassendsten Momenten und das wäre schade um Deine Entspannung.

  1. Bekleidet oder nicht?

Hierzu gibt der Massagetherapeut Dir genaue Instruktionen. Schmuck, Uhr und Brille sind störend während der Behandlung, daher lege sie besser ab. Während der Massage ist der Intimbereich stets abgedeckt. Es werden nur die Körperbereiche aufgedeckt, die gerade behandelt werden. Deine Intimsphäre wird während der Massage immer gewahrt.

  1. Unterhaltung

Während der Massage kann sich das eine oder andere Gespräch ergeben, es sollte jedoch nicht in einem Kaffeeklatsch enden. Es ist absolut legitim während der Massage Fragen zu stellen oder über ein Thema zu sprechen, dass sich durch die Massage ergibt. Der Therapeut sollte Dir stets Deine Fragen geduldig beantworten, sich aber sonst zurücknehmen. Immer daran denken: die Entspannung und das Abschalten haben oberste Priorität. Es ist Deine Auszeit!

  1. Viel Trinken

Vor wie auch nach der Behandlung ist es ratsam, viel zu trinken. Das regt den Stoffwechsel an, löst die Schlacken im Körper und bringt den Kreislauf in Schwung.

  1. Trinkgeld

Wie in allen Dienstleistungsberufen freut sich auch der Massagetherapeut über eine kleine Anerkennung. Vorausgesetzt natürlich, Du warst zufrieden mit der Massage. Die Höhe liegt in Deinem Ermessen. Als kleine Orientierungshilfe gelten in etwa zehn Prozent des Behandlungspreises.

Haben wir bei unserer Auflistung wichtige Fragen und Themen noch ausgelassen? Dann schreibe uns gerne.

 

Jetzt teilen.....Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedInEmail this to someone

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.